Der Rote Landwein von Sauerstingl - Österreich bei Ösiwein, dem Spezialist für Wein aus Österreich
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Sauerstingl Der Rote Landwein

Sauerstingl
Der Rote Landwein


Rebsorten: Blauburgunder, Zweigelt

Ein leichter, fruchtiger und süffiger Rotwein Cuvée aus Zweigelt und Pinot Noir.
Passt zu:
Grillabend mit Freuden

Inhalt 1.000 Liter
Vol.: 12,5 %
Enthält Sulfite

Anschrift des Produzenten:

Weingut Franz Sauerstingl
Parkstraße 11
A-3481 Fels am Wagram

Ursprungsland: Österreich

€ 6.50

(Preis pro 1/1 Liter € 6.50)

inkl. Mwst. zzgl Versandkosten




Sauerstingl
AM ANFANG WAR GRÜNER VELTLINER ...

2002 übernahm Franz Sauerstingl die Vinifikation im Weingut und hatte folgende Vision: Aus dem Grünen Veltliner 4 unverwechselbare Charakterweine zu entwickeln.

LÖSS I
Rieden auf der "Wagramkante" (200 m Seehöhe). Sandiger Lehmboden mit Schotter-einschlüssen. Geringe Humusauflage, Löss zeigt sich an der Oberfläche. Leichterer Bodentyp.

Händisch geerntet, 1. Durch-lese mehrerer Weingärten. Geschmack wird zum Teil durch die frühe Ernte geprägt. Gradation von 15° bis 17° KMW (Alkoholgehalt: 11,5% vol). Primärfrucht und Frische überwiegen. Leichter fruchtiger Sommerwein, lässig zu trinken. Aromen: Citrus und grüner Apfel.

LÖSS II
Rieden, die sich vom Fuße des Hengstberges aus erheben. Boden teils lössgeprägt, teils Löss auf Schottersediment, das stellenweise an die Oberfläche tritt. Gut versorgte Böden.

Händisch geerntet, aus verschiedenen Rieden. Zum Teil aus der 2. Lese der LÖSS I Weingärten. Höhere Zucker-grade, höherer Alkoholgehalt (12 bis 12,5% vol). Angenehme Nase, tolles "Mouth feeling", weich und anschmiegsam. Aromen: ein Hauch Exotik, Melone und gelbe Früchte.

LÖSS III Scheiben
Scheiben ist das Herzstück der Felser Rieden (250 bis 300m Seehöhe). Tiefgründiger Löss, plateauartige Lage. Südöstlich ausgerichtet. Sehr gutes Wasserspeichervermögen.

Händisch geerntetes, ertrags-reduziertes Traubenmaterial aus der Riede "Scheiben". Alte Rebstöcke. Wunderbares Zusammenspiel von Boden und Klima (=Terroir). Hochreife Trauben (Alkoholgehalt: um die 13% vol). Herrlich klar, strukturiert, ziemlich muskulös. Spiegelt die Gegebenheiten des Jahrgangs wider. Aromen: zarte Pfefferwürze, Kräuter.

LÖSS IV Brunnthal
Brunnthal ist die höchste Felser Riede (bis 300m Seehöhe). Tiefer Lössboden mit 15 bis 20 cm Humusauflage. Südlich exponiert. Sehr kalkhältig, karg in der Nährstoff-versorgung.

In der Riede "Brunnthal" stehen die ältesten Rebstöcke unseres Weinguts (bis zu 50 Jahre alt!). Händisch geerntete, einzigartige Veltlinertrauben für einen kräftigen Wein (Alkoholgehalt: um die 13,5% vol). Lange Lagerung auf der Feinhefe und teilweiser Ausbau im Holzfass geben dem LÖSS IV unglaublich viele Individualität und Ausdruck. Verspielte, vielschichtige Frucht, am Gaumen sehr kraftvoll. Perfekter Lagerwein. Aromen: Reifer Apfel, Anklänge von Trockenfrüchten, zarter Rauch-Würze Schleier.


Pinot Noir (Blauer Spätburgunder,Blauburgunder)

Herkunft: Frankreich, Burgund

Abstammung: Natürliche Kreuzung aus Schwarzriesling x Traminer

Anbaufläche und Verbreitung: 649 ha, 1,4 %. Pinot Noir hat aus Burgund weltweite Verbreitung erlangt und ist auch in allen österreichischen Rotweinanbaugebieten vertreten.

Wichtige ampelografische Merkmale
Blatt: fünfeckig, drei- bis fünflappig, Stielbucht etwas überlappend
Traube: ist kleintraubig, dichtbeerig, zylindrisch, mit kleinen, rundlichen Beeren mit blauschwarzer, dünnschaliger Beerenhaut

Reifezeit: mittel bis spät

Bedeutung, Ansprüche: In Österreich verzeichnet die Sorte eine zunehmende Bedeutung. Die Anbaufläche wurde im Zeitraum von 1999 bis 2009 um 58,6 % erweitert. Benötigt frühe und gute Lagen mit tiefgründigen warmen Böden mit guter Wasserversorgung. Ist besonders für Botrytis anfällig und bekommt leicht Chlorose.

Wein: Der Pinot Noir kann auf idealem Standort, bei hoher Reife und gekonnter Vinifikation hochwertige, lagerfähige Weine hervorbringen, auch wenn die sensible Sorte im Weingarten und im Keller für den Winzer eine Herausforderung darstellt. Charakteristisch ist eine nicht sehr dunkle Farbe. Der typische Duft ist dezent, mit einem Aromenspektrum, das von Erdbeere, Himbeere über Weichseln bis hin zu Dörrpflaumen reicht.

(c ÖWM)
Zweigelt (Blauer Zweigelt, Rotburger)

Herkunft: Österreich, LFZ Klosterneuburg

Abstammung: Neuzüchtung aus St. Laurent x Blaufränkisch, 1922, Dr. Fritz Zweigelt, LFZ Klosterneuburg.

Anbaufläche und Verbreitung: 6.476 ha, 14,1 %. Für die Verbreitung war maßgeblich, dass Lenz Moser die Sorte in größerem Stil in der Hochkultur auspflanzte und weiterempfahl. Im Zeitraum von 1999 bis 2009 ist die Anbaufläche um 48,9 % vergrößert worden.

Wichtige ampelografische Merkmale
Blatt: kreisförmig bis fünfeckig, drei- bis fünflappig
Traube: mittelgroß, dichtbeerig, zylindrisch, mit Beitraube; Beeren rundlich, blauschwarz gefärbt

Reifezeit: mittel

Bedeutung, Ansprüche: Als meistverbreitete Rotweinsorte Österreichs – sie findet in allen Weinbaugebieten günstigte Standorte – reicht ihr Spektrum von jung zu trinkenden, ohne Holz ausgebauten Wein bis zu kraftvollen Gewächsen aus dem Barrique. Gerne wird die Sorte auch als Partner für Cuvées eingesetzt. Vor allem in Carnuntum und am Neusiedlersees werden großer Weine vinifiziert. Die Sorte stellt geringe Bodenansprüche, erfordert aber wegen der guten Fruchtbarkeit inten­sive Laubarbeit und Ertragsregulierung. Bei Kalimangel, hoher Ertragsbelastung und einer Reihe weiterer Stressfaktoren (Wasser- und Nährstoffstress, Staunässe, ungünstiges Blatt/Frucht­verhältnis, Extremtemperaturen u. a.) werden die Trauben in der Reifephase welk. Der Ursach­en­komplex ist noch nicht ausreichend geklärt und erforscht. Welke Trauben können nicht zu Wein verarbeitet werden.

Wein: Die Sorte liefert leicht violett-rötliche Weine mit kräftigem Tannin. Bei hoher Reife entstehen vollmundige und langlebige Weine mit Sauerkirschenaromen. Hochwertige Weine werden auch im Barrique ausgebaut.

(c ÖWM)
Wagram

Des Grünen Veltliners Lust auf Löss

Das Weinbaugebiet Donauland wurde im Jahr 2007 in Wagram umbenannt. In diesem Gebiet verteilen sich 2.451 Hektar Rebfläche auf zwei ganz unterschiedliche Zonen: Nördlich der Donau erstreckt sich östlich an das Kamptal anschließend der eigentliche Wagram, eine mächtige Geländestufe, etwa 30 km nach Osten. Südlich der Donau, liegen die kleinen Weinorte des Tullnerfelds, aber auch die historische Weinstadt Klosterneuburg vor den Toren von Wien.

Weinbaufläche: 2.451 ha

Wichtigsten Rebsorten: Grüner Veltliner, Riesling, Roter Veltliner

Wichtige Weinbauorte: Feuersbrunn, Fels, Grossriedenthal, Gösing, Kirchberg, Großweikersdorf, Klosterneuburg

Die natürlichen Voraussetzungen formen im nördlichen Teil, dem Wagram, ein einheitliches geologisches und klimatisches Profil, das beste Voraussetzungen für die Kelterung gehaltvoller und aromatischer Weine bietet. Hier kommt Terroir zum Tragen, wie es in den Lehrbüchern definiert wird. Eine tiefe Lössschicht, entstanden durch Anwehungen an den Ufern des zurückweichenden Urmeeres (Wagram kommt von Wogenrain), prägt die Landschaft und gibt dem Wein unverwechselbaren Charakter. Vor allem der Grüne Veltliner reift zu herzhaft würzigen Weinen heran, die Substanz und Trinkvergnügen vereinen, sowohl in der klassisch-trockenen Version, als auch bei den großen, charaktervollen Reserven.

Die autochthone Sortenspezialität Roter Veltliner liefert besonders lagerfähige Weißweine und unterstreicht die Einzigartigkeit des Gebietes und seine unverfälschten natürlichen Ressourcen. Doch auch einige der gehaltvollsten Rotweine Niederösterreichs sind in den Leitbetrieben anzutreffen, speziell aus Blauem Zweigelt und Blauburgunder. Und das Süßweinsegment ist mit Eisweinen aus der umweltbewussten Gemeinde Großriedenthal gut vertreten. Das Selbstbewusstsein erfolgreicher Winzer färbt auf den ganzen Wagram ab, ein Motivationsschub für weitere Qualitätssteigerung auf breiter Basis, unterstützt von Tourismus und Gastronomie, die hier ebenfalls großen Stellenwert haben. Die Orte Feuersbrunn, Fels, Kirchberg (mit der Gebietsvinothek Weritas) oder Großriedenthal sind Adressen engagierter Betriebe, die längst den Status des Geheimtipps abgegeben haben.

© ÖWM
Das Weinland Österreich

Klein und fein – das ist österreichischer Wein im internationalen Vergleich. Kein Allerweltswein, sondern eine rare Besonderheit. Wein aus Österreich gilt derzeit als eines der interessantesten Phänomene der Weinwelt: Er ist auf jeder guten Weinkarte zu finden, er wird von Weinkennern geschätzt und von Journalisten gelobt – und nicht selten spricht man von einem österreichischen Weinwunder.

Was aber ist es, das den Wein aus Österreich so besonders macht? Dafür gibt es viele Gründe, und das Zusammenspiel aller Faktoren sorgte für den einzigartigen Qualitätsboom der letzten Jahrzehnte. Ganz wesentlich ist die Weintradition: Weinbau ist auf dem Gebiet des heutigen Österreich schon seit Jahrtausenden verwurzelt. Weinreben gehören zum Landschaftsbild, zur Kultur und zum gelebten Alltag. In diesem Zusammenhang sind auch die typischen Rebsorten Österreichs zu sehen, von denen viele ausschließlich in den heimischen Weinbaugebieten verbreitet sind. Dort finden sie in Kombination mit idealen klimatischen und geologischen Rahmenbedingungen beste Voraussetzungen für authentische, unverwechselbare Weine mit Charakter und Persönlichkeit.
All das braucht aber auch den Menschen dahinter. Die österreichischen Winzerinnen und Winzer haben es verstanden, in den letzten Jahren eine äußerst geglückte Verbindung aus Weinbautradition und zeitgemäßer Verarbeitungstechnik zu schaffen. Unbedingte Qualität lautete das Motto – und unbedingter Erfolg war das Ergebnis. Eine weitere Besonderheit ist die Vielfalt der österreichischen Weinkultur: von spritzigen, leichten bis zu kraftvollen, monumentalen Weißweinen, von charmanten, fruchtigen bis zu gehaltvollen, langlebigen Rotweinen und nicht zuletzt mit Süßweinen voller Finesse und innerer Spannung, die unumstritten zu den besten der Welt zählen. Und was Fachleute rund um den Erdball am meisten schätzen: Österreichischer Wein ist appetitanregend und eignet sich ideal als Speisenbegleiter. All das macht ihn zum besonderen Genuss.

(c ÖWM)