Grüner Veltliner 2 Bar Druck von Martinshof - Österreich bei Ösiwein, dem Spezialist für Wein aus Österreich
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      Österreich > Martinshof Michael Martin > Grüner Veltliner > Martinshof - Grüner Veltliner 2 Bar Druck
Martinshof Grüner Veltliner 2 Bar Druck

Martinshof
2015 Grüner Veltliner 2 Bar Druck


Frischer, fruchtiger Veltliner hergestellt durch Vergärung unter 2 bar Druck. Durch diese spezielle Gärung bildet sich ein einzigartig frisches Aroma.

Frisches Säurespiel und knackig am Gaumen. In der Farbe ein helles Gelbgrün. Im Duft erinnert er an grüne Äpfel.


Ideale Trinktemperatur: 10° C.

Säure: 5,9 g/l


Passt zu:
sommerlicher Küche, Salaten, Heurigenjause

Inhalt 0.750 Liter
Vol.: 11,5 %
Enthält Sulfite
Ean 9120007600230

Anschrift des Produzenten:

Martinshof Handelsges.m.b.H.
Michael P. Martin
Hauptstraße 28
A-2183 St. Ulrich - Neusiedl/Zaya
Ursprungsland: Österreich


€ 7.90

(Preis pro 1/1 Liter € 10.53)

inkl. Mwst. zzgl Versandkosten


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Martinshof
Burgundergeniesser - Individualisten einfach

Durch die Weine von Michael Martin ergeben sich schon automatisch besondere Kunden - Burgundergeniesser - Individualisten einfach. Dass burgundische Weine kompliziert und teils kapriziös sind, ist Fakt. Nicht nur gerade deswegen, bezeichnet man sie vielfach auch als feminine Weine. Manches widerspricht sich, ergibt aber, wenn man es mit Herz betrachtet, Sinn. Das hat Bestand und dadurch Qualität.

Weingut Martinshof

Michi Martin, der Burgunderfreak


Grüner Veltliner

Herkunft: Österreich, Niederösterreich, Burgenland

Abstammung: Natürliche Kreuzung von Traminer x St. Georgen
Die zweite Elternsorte wurde in St. Georgen im Burgenland gefunden. Diese Rebsorte wurde nach dem Fundort benannt, da sie nach gentechnischen Untersuchungen keiner bekannten Rebsorte zuzuordnen war. Der Grüne Veltliner ist nicht verwandt mit dem Roten und Frühroten Veltliner.

Anbaufläche: 13.518 ha, 29,4%

Der Grüne Veltliner ist die wichtigste autochthone Rebsorte in Österreich. Die stärkste Verbreitung hat die Sorte in den 50iger Jahren des vorigen Jahrhunderts erfahren und zwar mit der Einführung der Hochkultur nach Lenz Moser. Größte Verbreitung hat die Sorte in Niederösterreich und dem nördlichen Burgenland. Sie hat als herkunftstypischer DAC-Wein eine besondere Stellung in mehreren Weinbaugebieten. Die Anbaufläche hat im Zeitraum von 1999 bis 2009 um 22 % abgenommen. Hat aber noch immer die dominierende Stellung an der österreichischen Weinbaufläche.

Wichtige ampelografische Merkmale
Blatt: mittelgroß fünfeckig bis kreisförmig, fünf- bis siebenlappig, Unterseite mittelstark behaart. Typisch ist die starke weißwollige Behaarung der Triebspitze, wovon sich das Synonym Weißgipfler ableitet.
Traube: mittel – sehr groß, mitteldicht, kegelförmig, geschultert, mit großen rundlichen bis ovalen Beeren mit grüngelber bis fuchsiggelber Färbung auf der Sonnenseite.

Reifezeit: mittel

Bedeutung, Ansprüche: Ist die mit Abstand wichtigste Weißweinsorte in Österreich. Die Sorte hat gegen Ende des vorigen Jahrhunderts weltweite Bekanntheit und Beliebtheit erreicht. Der Grüne Veltliner ist eine fruchtbare Sorte und bedarf daher einer Ertragsregulierung. Die Sorte gedeiht beson­ders gut auf tiefgründigen Lössböden, verträgt nicht gut Trockenheit, ist empfindlich in der Blüte, ist anfällig für Peronospora, Roter Brenner und bekommt leicht Chlorose.

Wein: Grüner Veltliner liefert vom leichten, säurebetonten Wein bis zum hochreifen Prädikats­wein alle Qualitätsstufen. Die Lage und Ertragshöhe ist sehr entscheidend für die Qualität. Erwünscht sind würzige, pfeffrige Weine oder Fruchtnoten nach Steinobst. Weniger beliebt und gewünscht sind Weine mit Sämlingston (ein intensives Aroma nach der Sorte Scheurebe (Sämling 88)).

(c ÖWM)
Weinviertel

... dort wo das „Pfefferl“ wächst

Das Weinviertel ist jedem österreichischen Weinfreund ein Begriff, doch auch international steigt der Bekanntheitsgrad des größten österreichischen Weinbaugebietes. Die Rebfläche von 13.356 Hektar ist ein wesentlicher Faktor, doch das Erfolgsrezept heißt Grüner Veltliner, namentlich in der gebietstypischen Ausprägungen als Weinviertel DAC und Weinviertel DAC Reserve.

Weinbaufläche: 13.356 ha

Wichtigsten Rebsorten: Grüner Veltliner

Wichtige Weinbauorte: Röschitz, Retz, Haugsdorf, Falkenstein, Poysdorf, Herrnbaumgarten, Wolkersdorf, Mannersdorf

Von der Donau im Süden bis zur tschechischen Grenze im Norden, vom Manhartsberg im Westen bis zur slowakischen Grenze im Osten erstreckt sich das größte spezifische Weinbaugebiet. Doch Weinviertel ist nicht gleich Weinviertel, neben dem General Grüner Veltliner ist ein stattliches Regiment an weiteren Rebsorten anzutreffen. Auf Grund verschiedener Faktoren – besonders was die klimatischen Einflüsse und geologischen Bedingungen betrifft – lässt sich eine Dreiteilung des Weinbaugebietes vornehmen.

Im westlichen Weinviertel sollte jeder Weinreisende zwei Inseln ansteuern, beginnend im Land um Retz mit seinen monumentalen Kelleranlagen unter der Altstadt, die an die historische Bedeutung des dortigen Weinhandels erinnern. Das trockene Kleinklima hat hier von jeher auch die Rotweinerzeugung begünstigt. Im Pulkautal rund um die Orte Jetzelsdorf und Haugsdorf, und in der ausgedehnten Kessellage von Mailberg gedeihen fruchtbetonte Zweigelt und Blaue Portugieser. Ein Ankerpunkt für Weißweinliebhaber ist eine weitere Insel, diesmal mit Urgesteinsformationen um Röschitz, wo Grüne Veltliner und Rieslinge mit mineralischer Finesse wachsen.

Die Winzer im nordöstlichen Teil des Weinviertels um Poysdorf keltern vor allem würzige Grüne Veltliner, frische Welschrieslinge und gehaltvolle Burgunder. Die Nordgrenze des Weinviertels zu Mähren markieren die Kalkklippen von Staatz und Falkenstein, die hervorragende Voraussetzungen für fruchtbetonte, mineralische Weine schaffen. Die nördlich von Poysdorf gelegenen Orte Herrnbaumgarten und Schrattenberg sind durch ihre Kessellage prädestiniert für ausdrucksstarke Rotweine. Weiter im Südosten, an der Grenze zum Marchfeld rund um Mannersdorf, macht sich der pannonische Klimaeinfluss bemerkbar. Im Zusammenspiel mit dem Kleinklima am Fluss March herrschen beste Bedingungen für Grüne Veltliner, Rieslinge, Burgunder und aromatische Rebsorten wie Traminer – bis hinauf in hohe Prädikatsstufen. Nach einem Zwischenstopp in der Weinbaugemeinde Wolkersdorf ist auf dem Weg nach Wien noch die Region an den Hängen des Bisamberges als Heimstätte pikanter Rieslinge hervorzuheben.

Trotz dieser Vielfalt bleibt der Grüne Veltliner der unangefochtene Hauptdarsteller des Weinviertler Weingenusses: Rund 6.200 Hektar bedeuten nicht nur die Hälfte des gesamten Bestandes in Österreich, sondern auch knapp die Hälfte weltweit. Dessen ungeachtet – und auch über alle unterschiedlichen Bodentypen und große Entfernungen zwischen den Weinorten hinweg – ist der Weinviertler Veltlinertyp an einer pikant „pfeffrigen“ Geschmacksnote zu erkennen. Zur Assoziation an grünen, weißen und bei höherer Reife auch schwarzen Pfeffer kommen fruchtbetontes Bukett und frische Säure. Dieses charakteristische Trio wurde ab dem Jahrgang 2002 zur Definition für den gebietstypischen Weinviertel DAC , die erste kontrollierte Herkunftsbezeichnung Österreichs. Seit dem Jahrgang 2009 gibt es neben der klassisch-trockenen, frischen Variante auch die kräftige Spielart Weinviertel DAC Reserve.

© ÖWM
Das Weinland Österreich

Klein und fein – das ist österreichischer Wein im internationalen Vergleich. Kein Allerweltswein, sondern eine rare Besonderheit. Wein aus Österreich gilt derzeit als eines der interessantesten Phänomene der Weinwelt: Er ist auf jeder guten Weinkarte zu finden, er wird von Weinkennern geschätzt und von Journalisten gelobt – und nicht selten spricht man von einem österreichischen Weinwunder.

Was aber ist es, das den Wein aus Österreich so besonders macht? Dafür gibt es viele Gründe, und das Zusammenspiel aller Faktoren sorgte für den einzigartigen Qualitätsboom der letzten Jahrzehnte. Ganz wesentlich ist die Weintradition: Weinbau ist auf dem Gebiet des heutigen Österreich schon seit Jahrtausenden verwurzelt. Weinreben gehören zum Landschaftsbild, zur Kultur und zum gelebten Alltag. In diesem Zusammenhang sind auch die typischen Rebsorten Österreichs zu sehen, von denen viele ausschließlich in den heimischen Weinbaugebieten verbreitet sind. Dort finden sie in Kombination mit idealen klimatischen und geologischen Rahmenbedingungen beste Voraussetzungen für authentische, unverwechselbare Weine mit Charakter und Persönlichkeit.
All das braucht aber auch den Menschen dahinter. Die österreichischen Winzerinnen und Winzer haben es verstanden, in den letzten Jahren eine äußerst geglückte Verbindung aus Weinbautradition und zeitgemäßer Verarbeitungstechnik zu schaffen. Unbedingte Qualität lautete das Motto – und unbedingter Erfolg war das Ergebnis. Eine weitere Besonderheit ist die Vielfalt der österreichischen Weinkultur: von spritzigen, leichten bis zu kraftvollen, monumentalen Weißweinen, von charmanten, fruchtigen bis zu gehaltvollen, langlebigen Rotweinen und nicht zuletzt mit Süßweinen voller Finesse und innerer Spannung, die unumstritten zu den besten der Welt zählen. Und was Fachleute rund um den Erdball am meisten schätzen: Österreichischer Wein ist appetitanregend und eignet sich ideal als Speisenbegleiter. All das macht ihn zum besonderen Genuss.

(c ÖWM)