Gewürztraminer Ölberg von Winkler-Hermaden - Österreich bei Ösiwein, dem Spezialist für Wein aus Österreich
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Winkler-Hermaden Gewürztraminer Ölberg

Winkler-Hermaden
2014 Gewürztraminer Ölberg


Dezente Orangenschale, Minze und Nelke, eleganter Körper mit ausbalanciertem Zucker-Säure Spiel.


Halbtrocken

Ideale Trinktemperatur: 12 - 14°C.

Säure: 6,1 g/l

Restzucker: 8,5 g/l


Passt zu:
asiatisch - scharf gewürzten Speisen, Käse,Backhendl

Inhalt 0.750 Liter
Vol.: 11,5 %
Enthält Sulfite
Ean 9008098077141

Anschrift des Produzenten:

Weingut Winkler-Hermaden
Kapfenstein 105
A-8353 Kapfenstein
Ursprungsland: Österreich


€ 12.90

(Preis pro 1/1 Liter € 17.20)

inkl. Mwst. zzgl Versandkosten


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Winkler-Hermaden
Schloß Kapfenstein und Weingut Winkler-Hermaden

Das Weingut Winkler-Hermaden liegt etwas unterhalb des als Hotel und Restaurant ausgebauten Schloß Kapfenstein im steirischen Vulkanland.
Mineralisch und fruchtbar sind die Böden. Das sorgt für Kraft, Finesse und Aromadichte in den Früchten, welche Georg Winkler-Hermaden in der Kombination von traditionellen, über Jahrzehnte bewährten Grundlagen, mit neuen modernen Entwicklungen und Technologien verarbeitet.

Unter dem Typus "Steirische Klassik" versteht Georg Winkler-Hermaden frische ausgeprägte Sortenmerkmale, hohe physiologische Reife der Trauben, kühle finessenreiche Fruchtaromen, einen leichten Alkoholgehalt sowie einen traditionellen, der Sorte entsprechenden, steirischen Ausbau.

Im "Langen Keller" reift der Olivin in Barriques aus Kapfensteiner Eiche. Olivin ist ein Blauer Zweigelt mit 1 1/2 Jahren Barriquereife - sicherlich einer der besten Weine des Weinguts!

Weingut Winkler-Hermaden

Blick vom Weingut über die Weingärten


Traminer (Gewürztraminer, Roter Traminer, Gelber Traminer)

Herkunft: Als Ursprungsgebiet nimmt man Südosteuropa an. Im Mittelalter kam die Sorte in Südtirol vor. Durch den sehr frühen, regen Weinhandel aus der Ortschaft Tramin (Italien, Südtirol) kam die Sorte zu ihrem Namen.

Abstammung: Die Sorte wurde aus Wildreben selektiert. Der Traminer ist eine der ältesten europäischen Sorten, die vermutlich schon bei den Römern als Vitis aminera verbreitet war.

Je nach Beerenfarbe werden verschiedene Spielarten unterschieden: rote Beeren – Roter Traminer, hellrot/rosa – Gewürztraminer, gelblich – Gelber Traminer. Die Spielarten zeigen unterschiedlichen würzigen Geschmack, wobei das Terroir Einfluß ausübt. Von der Sorten­bezeichnung können alle Spielarten des Traminers als Gewürztraminer bezeichnet werden. Traminer ist vielfach natürlicher Kreuzungspartner anderer Sorten, unter anderem auch beim Grünen Veltliner (Traminer x St. Georgen).

Anbaufläche und Verbreitung: 321 ha, 0,7 %. Die weltweit verbreitete Sorte wird in den Betrieben nur auf kleinen Flächen, für die Erzeugung von Spezialitäten, kultiviert. Die Standorte sind über alle Weinbaugebiete verstreut, besonders bekannt und beliebt ist Traminer aus dem süd­oststeirischen Vulkanland. Die Anbaufläche ist in Österreich etwas rückläufig.

Wichtige ampelografische Merkmale
Blatt: ist kleinblättrig, rundlich, fünflappig, wenig gebuchtet, Stielbucht weit überlappend
Traube: ist kleintraubig, mitteldicht, kegelförmig, geschultert, häufig kleine Beitraube; Beeren rundlich bis oval, Beerenhaut dickschalig und je nach Spielart von gelb bis rot gefärbt; festes Fruchtfleisch mit wenig Säure, hoher Zuckergehalt und intensiv würziger Geschmack.

Reifezeit: mittelspät

Bedeutung, Ansprüche: Ist eine Spezialsorte für hochreife Bukettweine. Stellt hohe Ansprüche an Boden und Lage. Ist in der Blüte empfindlich und erbringt meist einen niedrigen Ertrag, aber hohen Zuckergehalt in den Beeren.

Wein: Die Weine sind säurearm, aber extrakt- und aromenreich (Rosen, Zitrus, Walderdbeeren, Rosinen, Dörrobst), von guter Haltbarkeit und hohem Reifungspotenzial. Häufig haben Prädikatsweine eine Restsüße und eine dezente, gut harmonierende Herbe.

(c ÖWM)
Steiermark

Steiermark (4.240 ha) - Ein großes Terroir für Sauvignon & Co.

Es gibt sicherlich Weinbaugebiete, in denen wuchtigere und vor allem alkoholischere Weine wachsen. Aber es gibt auf der ganzen Welt keine frischeren, brillanteren und daher auf elegante Weise herkunftstypischeren Gewächse als im Süden der Steiermark.

Damit sind übrigens alle drei steirischen Weinbaugebiete mit ihren unvergleichlichen Spezialitäten gemeint, die alle mehr oder weniger im Süden des Bundeslandes liegen. Im Westen dieses auch landschaftlich einzigartigen Hügellandes dominiert der Schilcher, jener pikante Rosé, der wohl einer der ausgeprägtesten Terroirweine überhaupt ist. Im Sausal und an der Südsteirischen Weinstraße geben Sauvignon Blanc und Muskateller den Ton an, während im südöstlichen Vulkanland neben den beiden der Traminer als echtes Juwel für den Kenner funkelt.

Der am weitesten verbreitete steirische Wein, der Welschriesling, hat mit seinem an grüne Äpfel erinnernden Bukett viel mehr Anhänger, als sich so mancher Weinkritiker träumen lässt.

Wer etwas mehr Körper will, ist mit der Pinot Familie gut beraten. Hier überzeugt der Weißburgunder von kalkreichen Böden mit einem Hauch raffinierter Mineralik. Der Chardonnay, auch Morillon genannt, kann bei aller Frische mitunter schon kräftig ausfallen und wie die besten Grauburgunder (Ruländer, Pinot Gris) auch durch längere Lagerung zulegen.

Der neue Jahrgang wird in der Steiermark traditionell mit dem leichten Junker gefeiert, der Anfang November Premiere hat. Im Frühling kommen die trockenen „Klassik-Weine“ auf den Markt. Auf die großen Lagenweine müssen sich die Weinfreunde in Zukunft länger gedulden. Die steirischen Winzer bauen sie immer langsamer und sorgfältiger aus, damit echte steirische Klasse zur Weltklasse wird.

© ÖWM
Das Weinland Österreich

Klein und fein – das ist österreichischer Wein im internationalen Vergleich. Kein Allerweltswein, sondern eine rare Besonderheit. Wein aus Österreich gilt derzeit als eines der interessantesten Phänomene der Weinwelt: Er ist auf jeder guten Weinkarte zu finden, er wird von Weinkennern geschätzt und von Journalisten gelobt – und nicht selten spricht man von einem österreichischen Weinwunder.

Was aber ist es, das den Wein aus Österreich so besonders macht? Dafür gibt es viele Gründe, und das Zusammenspiel aller Faktoren sorgte für den einzigartigen Qualitätsboom der letzten Jahrzehnte. Ganz wesentlich ist die Weintradition: Weinbau ist auf dem Gebiet des heutigen Österreich schon seit Jahrtausenden verwurzelt. Weinreben gehören zum Landschaftsbild, zur Kultur und zum gelebten Alltag. In diesem Zusammenhang sind auch die typischen Rebsorten Österreichs zu sehen, von denen viele ausschließlich in den heimischen Weinbaugebieten verbreitet sind. Dort finden sie in Kombination mit idealen klimatischen und geologischen Rahmenbedingungen beste Voraussetzungen für authentische, unverwechselbare Weine mit Charakter und Persönlichkeit.
All das braucht aber auch den Menschen dahinter. Die österreichischen Winzerinnen und Winzer haben es verstanden, in den letzten Jahren eine äußerst geglückte Verbindung aus Weinbautradition und zeitgemäßer Verarbeitungstechnik zu schaffen. Unbedingte Qualität lautete das Motto – und unbedingter Erfolg war das Ergebnis. Eine weitere Besonderheit ist die Vielfalt der österreichischen Weinkultur: von spritzigen, leichten bis zu kraftvollen, monumentalen Weißweinen, von charmanten, fruchtigen bis zu gehaltvollen, langlebigen Rotweinen und nicht zuletzt mit Süßweinen voller Finesse und innerer Spannung, die unumstritten zu den besten der Welt zählen. Und was Fachleute rund um den Erdball am meisten schätzen: Österreichischer Wein ist appetitanregend und eignet sich ideal als Speisenbegleiter. All das macht ihn zum besonderen Genuss.

(c ÖWM)