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Wachau - steile Terrassen, edle Rebsorten, monumentale Weine

1.390 Hektar Reben stehen auf fruchtbarem, aber kargem Urgestein. Hauptsorten sind Grüner Veltliner und Riesling. Neuburger, Weißburgunder und Chardonnay sind Spezialitäten, Gelber Muskateller und Sauvignon nur vereinzelt anzutreffen.

Die faszinierende Landschaft des engen Donautals wurde mittlerweile auch als Weltkulturerbe bestätigt. Markante Eckpunkte sind das prachtvolle Stift Melk im Westen und die Landes-Weinhauptstadt

Krems im Osten. Uralte, steile Rebterrassen prägen das Bild und geben einen Eindruck von der harten Arbeit der Winzer. Beliebte Reiseziele sind Orte wie Spitz, Weißenkirchen, Joching oder Loiben mit liebevoll restaurierten Häusern. Dürnstein mit dem weithin sichtbaren Turm der Stiftskirche und der Ruine hoch über dem Städtchen hat bis heute viel Atmosphäre bewahrt. Zur Marillenblüte im Frühling ist die beste Zeit für Wanderungen oder Radtouren. Aus einem anderen Blickwinkel genießt man die Wachau bei einer Schiffahrt entlang der berühmten Rieden.

Im Weinbau setzt der Gebietsschutzverband "Vinea Wachau Nobilis Districtus", entscheidende Impulse. Klassifiziert werden die Weine in die drei Kategorien Steinfeder (leicht, spritzig), Federspiel (elegant, mittelgewichtig) und Smaragd (hochreif, kraftvoll).

Die Grünen Veltliner und Rieslinge sind unvergleichlich. Schon bei den leichten, frischen Weinen spürt man diese klingende Frucht von Pfirsich und Marille, entsprechend ausgeprägter bei den kräftigeren bis monumentalen Weinen. Üppiger Schmelz, vibrierende Kraft, Eleganz und Terroir sind es, die Weine aus der Wachau zu weltweit gesuchten Raritäten machen.

Betriebe im Weinbaugebiet Wachau

 
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