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Mittelburgenland - rassige Rotweine, Blaufränkisch mit viel Charakter
1877
Hektar Rebfläche sind bevorzugt mit Blaufränkisch
bepflanzt. Bedeutung haben außerdem Zweigelt, Cabernet Sauvignon,
ebenso Welschriesling
und Weißburgunder.
Die Gegend südlich des Neusiedlersees zeigt sich hügelig und
gut bewaldet. Horitschon, Deutschkreutz, Neckenmarkt und Lutzmannsburg
sind die bekanntesten Orte des Mittelburgenlandes. Tiefgründige,
schwere Sand - und Lehmböden mit gutem Wasserspeichervermögen
bilden das Fundament für charaktervolle, tanninbetonte Rotweine.
Einige der besten Weinbauern profitieren zudem von alten Weingärten
- zum Teil bis zu 80 Jahre alt - die nur mehr wenig Ertrag liefern, aber
das in Spitzenqualität.
Der Beiname"Blaufränkisch-Land"
weist bereits darauf hin welche Rebsorte auf der größten Rotweininsel
Österreichs das Sagen hat. Mit rassiger Struktur, feiner Säure
und unvergleichlicher Persönlichkeit ist der Blaufränkisch die
Basis für besondere Rotweine. Kongeniale Partner auch für moderne
Cuvées sind der ausdrucksstarke Zweigelt, aber auch Cabernet Sauvignon
und Merlot, die - ebenso wie die "einheimischen" Reben - hier
ideale Bedingungen vorfinden. Die besten Weine des Jahrgangs werden meist
in Barriques ausgebaut und haben den neuen Stil beim österreichischen
Rotwein mitgeprägt.
Betriebe
im Weinbaugebiet Neusiedlersee
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